Freitag, 19. August 2022

Information für die Jugendfeuerwehr:

Nach Abstimmung mit unserem Wehrführer, werden wir aus aktuellem Anlass die Übungsdienste der Jugendfeuerwehr aussetzen. Wir melden uns, wenn es wieder losgeht.

Jens Reinhold
Stadtjugendfeuerwehrwart

  • Feuerwehr-Niederkassel

 

Willkommen

 

Keine Sirenen mehr zur alarmierung der Feuerwehr

Die Sirenen im Stadtgebiet Niederkassel werden ab sofort nicht mehr für die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr genutzt.

Ursachen hierfür sind u.a. die Flutkatastrophe aus dem letzten Jahr und die aktuell schrecklichen Ereignisse durch den Krieg in der Ukraine, wo immer mehr besorgte Bürger*innen beim Sirenensignal von einem bevorstehenden Luftangriff ausgehen. Somit folgt die Feuerwehr auch dem Vorschlag des nach der Flutkatastrophe 2021 von der Landesregierung NRW installierten "Kompetenzteams Katastrophenschutz“ wonach die Sirenen zukünftig das Alleinstellungsmerkmal für die Warnung der Bevölkerung vor Gefahren und Katastrophen sein soll.

Die über 130 ehrenamtlichen engagierten Frauen und Männer der Freiw. Feuerwehr verfügen zwischenzeitlich alle über einen digitalen Funkmeldeempfänger und können zusätzlich über das Mobiltelefon alarmiert werden.
Es besteht jedoch noch die Möglichkeit, dass bei Großeinsätzen auf Veranlassung der Einsatzleitung der bislang bekannte Feuersirenenalarm (1 Minute Dauerton, zweimal unterbrochen) ertönt.

Den bislang bekannten Probealarm am 2. Samstag eines Monats um 11:15 Uhr wird es nicht mehr geben. Zur Probe werden die Sirenen nur noch bei den landesweiten Probealarmen laufen.

Die Sirenen werden künftig nur noch für die Bevölkerungswarnung genutzt mit dem Sirenensignal "1 Minute auf- und abschwellender Heulton". Das bedeutet, dass das Lokalradio (Radio Bonn/Rhein-Sieg) eingeschaltet werden soll. Hier besteht u.a. die technische Möglichkeit der unmittelbaren Einsprache der Feuer- und Rettungsleitstelle in das laufende Radioprogramm.

Weitere Informationen auch unter:
https://www.im.nrw/themen/gefahrenabwehr/warnung/warnung-warum

Quelle: Pressemitteilung des Fachbereich 3, Stadt Niederkassel

Impfen, statt schimpfen: Einsatzkräfte in Nordrhein-Westfalen rufen zur Corona-Schutzimpfung auf

Die im Katastrophenschutz tätigen Organisationen in Nordrhein-Westfalen unterstützen die Impfkampagne und appellieren an alle Menschen, sich impfen zu lassen. „Die Impfung ist der einzige Weg aus der Pandemie. Unsere zahlreichen ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Katastrophenschutz sind zum größten Teil geimpft und sprechen sich für eine Impfung aus“, betonen die sieben Organisationen in Nordrhein-Westfalen in einer gemeinsamen Stellungnahme.

Als wichtige Säule der Sicherheitsarchitektur und der kritischen Infrastruktur übernehmen die Frauen und Männer der Feuerwehren, der Hilfsorganisationen ASB, Malteser, Johanniter und DRK sowie des Technischen Hilfswerkes und der DLRG Verantwortung für sich und für andere. Über 140.000 ehrenamtliche Kräfte sind in diesen Hilfsorganisationen aktiv und bilden damit eine tragende Säule für die funktionierende Gefahrenabwehr in Nordrhein-Westfalen. Sie alle gehen mit gutem Beispiel voran und zeigen eine sehr hohe Impfbereitschaft, um ihre Aufgaben zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger wahrnehmen zu können.

Jede Impfung hilft, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Einer für alle, alle für einen – Solidarität spielt in der Pandemie-Bekämpfung eine entscheidende Rolle. Je mehr Menschen geimpft sind, desto häufiger trifft das Virus auf Menschen, die ein deutlich geringeres Risiko tragen, sich anzustecken und umso schlechter kann es sich ausbreiten. Die hohe Infektiosität der derzeit dominierenden Omikron-Variante sollte für alle Unentschlossenen Anlass genug dazu sein, sich impfen zu lassen. Gemeinsam appellieren die Organisationen im Katastrophenschutz NRW daher: Lassen Sie sich impfen und übernehmen auch Sie Verantwortung für sich und Ihre Mitmenschen.

Gemeinsame Pressemitteilung von 

  • Verband der Feuerwehren NRW (VdF)
  • Arbeiter-Samariter-Bund NRW (ASB)
  • Malteser Hilfsdienst NRW (MHD)
  • Johanniter-Unfall-Hilfe NRW (JUH)
  • Deutsches Rotes Kreuz Nordrhein (DRK Nordrhein)
  • Deutsches Rotes Kreuz Westfalen-Lippe (DRK Westfalen-Lippe)
  • Technisches Hilfswerk NRW (THW)
  • Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Nordrhein (DLRG NR)
  • Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Westfalen (DLRG WE)

Freiwillige Feuerwehr Niederkassel begrüßt 11 neue Wehrkräfte

11 Auszubildende haben am Samstag den Grundlehrgang mit Abschlussprüfung beendet. Jetzt können sie eigenständig in den Einsatz geschickt werden.

Stadtbrandinspektor Heinz Ewald Verwey, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Niederkassel, konnte am Samstag elf neue Feuerwehrkräfte begrüßen. Zuvor hatten die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner nach einer über einjährigen Pandemie bedingten Pause den zweiten Teil des Grundlehrgangs 2018/2019 fortsetzen und diesen mit der Abschlussprüfung beenden können. „Innerhalb von nur 4 Wochen haben die Kameraden und Kameradinnen über 70 Unterrichtsstunden rein ehrenamtlich in Ihrer Freizeit absolviert. Dies war ein großer Kraftakt für die Auszubildenden aber auch für alle Ausbilder“, so Verwey. Geplant und geleitet haben den Lehrgang Grundausbildung BOI Holger Carl und OBM Marcel Eidens.

Der zweite Teil der Grundausbildung

Im zweiten Teil der Grundausbildung, der am Samstag auf dem Gelände des Schulzentrums Nord stattfand, wurden vor allem Grundlagen der technischen Hilfeleistung, des Umgangs mit Gefahrenstoffen und des allgemeinen feuerwehrtechnischen Wissens vermittelt und vertieft. „Bei den Unterrichtsstunden in Theorie und Praxis standen Themen wie Brandschutz, Atemschutzgeräteträger und ein Sprechfunklehrgang auf dem Ausbildungsplan. Ausgebildet haben Kameraden aus Niederkassel und Alfter. Bei der technischen Hilfeleistung haben die Lehrgangsteilnehmer im Übungseinsatz drei PKWs zerschnitten, die wir von hiesigen Werkstätten zur Verfügung gestellt bekamen“, so Carl.

Die Lehrgangsabsolventen kamen aus der Jugendfeuerwehr oder waren sogar Quereinsteiger, die bisher wenig mit der Feuerwehr zu tun hatten. Mit der erfolgreichen Abschlussprüfung endet die Grundausbildung. Zukünftig werden Antonio Zannino, Alexander Fark, Luca Heising (LE Ranzel), Salahe-Dine Hallal, Alissa Kalinowski, Alexander Klein, Annika Pape (LE Mitte), Kevin Bernard (LE Mondorf), Tobias Schulz, Christian Weißkirchen (LE Rheidt) sowie Justin Leverenz (LE Lülsdorf) in ihren Einheiten in allen Bereichen eingesetzt.

Urkundenübergabe

Bei der Urkundenübergabe sagte Verwey, dass dies jetzt nicht das Ende des Lernens sei. „Das Ende der Grundausbildung ist nicht das Ende des Lernens. Es ist lediglich der Start für weiterführende Lehrgänge auf Kreis und Landesebene“, so der Stadtbrandinspektor. Auch die Vize-Bürgermeisterin Hildegard Seemayer war zur Übergabe der Urkunden an die neuen Wehrkräfte ins Gerätehaus nach Ranzel gekommen. Sie gratulierte den „Neuen“ und dankte den ehrenamtlichen Ausbildern im Namen der Stadt Niederkassel für ihren Einsatz. „70 Stunden und mehr ehrenamtliche Arbeit in der Freizeit sind eine tolle Leistung und verdienen Respekt. Die Stadt Niederkassel ist sehr stolz auf ihre Feuerwehr“, so die Vize-Bürgermeisterin.

Nach der Urkundenübergabe gab es einen kleinen Imbiss, bei dem sich die „Neuen“ bei den „alten Hasen“ Tipps für ihren ersten eigenständigen Einsatz holen konnten.

Notruf-App „nora“ gestartet: Zugang zu schneller Hilfe für Menschen mit Hör- und Sprachbehinderungen

Berlin – Seit gestern gibt es mit der Einführung der bundesweiten Notruf-App „nora“ erstmals die Möglichkeit, Notrufe an die Leitstellen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auch über eine weitgehend barrierefreie App abzusetzen. „Hierdurch werden vor allem Menschen mit Hör- und Sprachbehinderungen in die Lage versetzt, direkt und ähnlich wie in einem Messenging-Dienst mit der jeweils zuständigen Leitstelle in Kontakt zu treten. Bislang war dies nur per Notruf-Fax oder über einen Gebärdendolmetschdienst möglich“, erklärt Carsten Schneider, stellvertretender Leiter von Feuerwehr und Rettungsdienst in Bonn, der das Projekt seit dem Start begleitet hatte. Er ist Mitglied in der Expertengruppe Leitstellen und Notrufe und im Fachausschuss „Leitstellen und Digitalisierung“ des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) und der AGBF-Bund.
 
Bei Auslösung eines Notrufes über „nora“ erfolgt zunächst die Ermittlung des Notfallortes, bevor über eine kurze und einfach gehaltene Abfrage festgestellt wird, welche Hilfe benötigt wird. Danach können Hilfesuchende über Chat mit der Leitstelle weitere Details klären und wichtige Hinweise erhalten. „Die Notruf-App verbessert die Situation vieler Menschen mit Hör- und Sprachbehinderungen sehr, indem diese eine direkte Verbindung in die örtlich zuständigen Leitstellen und damit zu schneller Hilfe in Not bekommen“, so Schneider. „Mittel- und langfristig kann so aber auch für den Notruf der zunehmende Trend zu mehr digitaler Kommunikation aufgenommen werden. Wichtig ist deshalb, dass als nächster Schritt nach der Inbetriebnahme nun auch schnell die vollständige Integration in die Technik unserer Leitstellen erfolgt“, ordnet er die Entwicklung ein.
 
„Die App ist ein wichtiger Baustein zum einen für den möglichst barrierefreien Zugang zu Hilfe, zum anderen zur weiteren Digitalisierung der Leitstellen“, erklärt Dr. Christoph Weltecke, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Der für den Bereich Leitstellen und Digitalisierung zuständige Vizepräsident dankt allen Beteiligten für die Entwicklung der praxisgerechten App.
 
Die App-Notrufe werden in fast 300 Leitstellen angenommen. Hierdurch wird sichergestellt, dass Hilfesuchende sofort und passgenau die richtige Hilfe bekommen können. Die App „nora“ ist kann in den Stores von Apple und Google kostenfrei heruntergeladen werden und nach einer kurzen Registrierung sofort eingesetzt werden.

Jahreshauptversammlung bei der Feuerwehr Niederkassel

Pressebericht machPuls:

Es ist eine lange gelebte Tradition, das bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Niederkassel neben einem Rückblick auf Ereignisse und Einsätze des vergangenen Jahres, auch Ehrungen und Beförderungen auf der Tagesordnung stehen.

Zu diesem Anlass kommen alle Löscheinheiten, fast komplett, im großen Saal der Gaststätte „Zur Linde“ zusammen. Pandemie bedingt war dieses jährliche Treffen bereits zweimal ausgefallen, wodurch sich ein Beförderungsstau ergab. Daher entschlossen sich StBI Heinz Ewald Verwey, Leiter der Niederkasseler Feuerwehr und sein Stellvertreter, StBI Dirk Zimmermann, zu einem Treffen unter Corona Bedingungen. Dazu wurden nur die Jubilare und die zu befördernden Wehrkräfte in das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Ranzel/Lülsdorf eingeladen.

„Das war eine außergewöhnliche Leistung und dafür ein herzlicher Dank.“

„Corona hat in diesem und im vergangenen Jahr ein Treffen in der bisherigen Form nicht zugelassen. Weil wir aber nicht bis zum nächsten Jahr warten wollen, haben wir uns zu dieser Einladung entschlossen, denn wir wissen ja nicht, wie die Situation im nächsten Jahr ist“, so Verwey bei der Begrüßung. Bevor Bürgermeister Stephan Vehreschild die Ehrungen der langjährigen Mitglieder vollzog, dankte er den Wehrkräften im Namen der Verwaltung, des Rates und der Bürgerschaft für ihren oftmals gefährlichen Einsatz. „Viele von Ihnen waren im Juli bei den Starkregenereignissen im linksrheinischen unterwegs, nachdem man hier vor Ort schon über 120 Einsätze für die Bevölkerung absolviert hatte. Das war eine außergewöhnliche Leistung und dafür ein herzlicher Dank. Natürlich gab es hier Schäden und Bürger waren betroffen. Dies war allerdings nichts im Vergleich zu dem, was die Bevölkerung unter anderem im Ahrtal, in Rheinbach, Lohmar oder Erftstadt erlitten hat. Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen. Um so größer ist mein Dank für all diejenigen, die dort mit angepackt und Unterstützung geleistet haben“, so Vehreschild.

8 Feuerwehrmänner vom Bürgermeister geehrt

Danach ehrte der Bürgermeister acht Wehrmänner, die unterschiedlich lange in den Löscheinheiten der Stadt ihren ehrenamtlichen Dienst verrichtet haben. Frank Härtel, (LE Mitte), Thomas Emans und Stefan Pütz-Kurth (LE Mondorf) sowie Kai Michalik und Denis Schmandra (LE Ranzel) wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt und ausgezeichnet. Seit 35 Jahren gehören Wolfgang Schmitz (LE Rheidt) und Dirk Zimmermann (LE Lülsdorf) der Niederkasseler Feuerwehr an. Auf 50 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken kann Karl-Heinz Mundorf (LE Mondorf) und Georg Schwartmanns (LE Lülsdorf) ist seit 60 Jahren dabei. Nochmals 10 Jahre länger, nämlich seit 70 Jahren, gehört Josef Braschoß (LE Rheidt) der Niederkasseler Feuerwehr an.„Viele von Ihnen haben die Basis für unsere heutige Freiwillige Feuerwehr gelegt. Der Geist der vor 70 Jahren gelebt wurde, lebt heute noch immer in jeder einzelnen Löscheinheit und dafür vielen Dank“, so der Bürgermeister.

24 Feuerwehrfrauen und -männer befördert

Dirk Zimmermann und Heinz Ewald Verwey händigten anschließend 24 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern ihre Beförderungsurkunden aus. Zum Feuerwehrmann/Frau wurden ernannt: Salahe-Dine Hallal und Alissa Kalinowski (LE Mitte), Kevin Braschoß (LE Rheidt), Jörg Bellinghausen, Kevin Bernard, Jan Oliver Ludwig (LE Mondorf), Antonio Zannino (LE Ranzel) und Justin Leverenz (LE Lülsdorf). Zum Hauptfeuerwehrmann/Frau ernannt wurden Matthias Bernschein und Pia Joline Reitemeyer (LE Lülsdorf) sowie Stefan Rommerskirchen (LE Ranzel). Ihre Beförderungsurkunde zum Unterbrandmeister/Meisterin erhielten Sina Erdmann (LE Mitte), Leon Dusartz de Vigneulle (LE Rheidt), Mark Schneider (LE Mondorf) sowie Timo Hiebert und Nils Oestermann (LE Lülsdorf). Sascha Werner (LE Mitte), Christopher Hauk (LE Rheidt), Tobias Häntschel (LE Mondorf) und Markus Hastrich (LE Lülsdorf) wurden zu Brandmeistern ernannt. Weiter wurden Torsten Braschoß (LE Lülsdorf) und Marcel Eidens (LE Ranzel) zu Oberbrandmeister ernannt und Michael Müller (LE Rheidt) trägt nun die Amtsbezeichnung Hauptbrandmeister. Holger Carl (LE Ranzel) erhielt seine Beförderungsurkunde zum Brandoberinspektor.

 

 

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Letzte Aktualisierung 01/01/1970 - 01:00 Uhr

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